Nutzen
Nach erfolgreich abgelegter IHK-Abschlussprüfung als „Geprüfter Kraftwerker“ oder einem abgeschlossenen technischen/industriellen Beruf in der Metall- oder Elektrobranche profitieren Sie von diesem Lehrgang auf vielfältige Weise:
Neben bereits fundiertem Fachwissen, beispielsweise in den Bereichen Leittechnik und Wärmelehre, wird das Wissensniveau erweitert und mit Fallbeispielen aus den Bereichen Personalführung und Kommunikation verknüpft. Die zukünftigen Meister werden auf die rechtlichen Grundlagen und Neuerungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz hingewiesen, lernen das sinnvolle Delegieren von Verantwortlichkeiten und die Durchführung von Unterweisungen und der erforderlichen Dokumentation.
Ziel des Lehrgangs ist die Vermittlung fachlicher, organisatorischer und führungsbezogener Kompetenzen für den Kraftwerksbetrieb.
Zielgruppe
Fachkräfte aus dem Kraftwerksbetrieb mit vorausgesetzter Berufspraxis und bestandener Abschlussprüfung
Inhalt
Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen
- Rechtsbewusstes Handeln
- Betriebswirtschaftliches Handeln
- Anwendung von Methoden der Information, Kommunikation und Planung
- Zusammenarbeit im Betrieb
Fachrichtungsspezifische Basisqualifikationen
- Deutsch
- Wärmelehre
- Werkstoffkunde
Handlungsspezifische Qualifikationen – Kraftwerkssysteme
- Feuerungen und Dampferzeuger
- Kraftwerkschemie
- Turbinen, Hilfs- und Nebenanlagen
- Rohrleitungen und Armaturen
- Betrieb von fossilen Kraftwerken, Umweltschutz
Organisation und Führung
- Zusammenarbeit auf der Warte
- Betriebswirtschaft im Kraftwerk
- Betriebsführungsprozesse
- Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
- Personalführung, Qualitätsmanagement
Gut zu wissen: IHK-Prüfungsablauf
Die Prüfung gliedert sich in zwei Prüfungsteile:
- Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikation
- Handlungsspezifische Qualifikationen
Im Prüfungsteil Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikation wird in folgenden vier Bereichen geprüft:
- Rechtsbewusstes Handeln,
- Betriebswirtschaftliches Handeln,
- Anwendung von Methoden der Information, Kommunikation und Planung und
- Zusammenarbeit im Betrieb.
In jedem dieser Bereiche ist eine schriftliche Prüfung abzulegen.
Im Prüfungsteil Handlungsspezifische Qualifikationen wird Folgendes geprüft:
- Handlungsbereich „Kraftwerkssysteme“,
- Handlungsbereich „Elektrotechnik und Leittechnik“,
- Handlungsbereich „Organisation und Personalführung“.
Das Fachgespräch besteht aus einer Handlungsaufgabe. Der Teilnehmer hat 30 Minuten Vorbereitungszeit, um das Ergebnis, in Form einer Präsentation mit Fachgespräch, darzustellen. Im Anschluss folgt die Fragerunde seitens der Prüfer.
Voraussetzungen
- Abschluss als „Geprüfter Kraftwerker (IHK)“ – Hinweis: bitte prüfen auf Basis der Verordnung (siehe Zulassungsvoraussetzungen zur Prüfung)
- Berufs- und arbeitspädagogische Eignung (AEVO)
Zur IHK-Prüfung "Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen":
- Eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, der den Elektrotechnikberufen zugeordnet werden kann, oder
- eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem sonstigen anerkannten Ausbildungsberuf und danach mindestens sechs Monate Berufspraxis oder
- eine mindestens vierjährige Berufspraxis.
Zur IHK-Prüfung "Handlungsspezifische Qualifikationen":
- Das Ablegen der Prüfung des Prüfungsteils "Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen", das nicht länger als fünf Jahre zurückliegt
- Und in den in Absatz 1 Nr. 1 bis 3 genannten Fällen mindestens ein weiteres Jahr Berufspraxis.
Abschluss
Teilnahmebescheinigung Kolping Bildung Deutschland
IHK Zertifikat
Hinweise
Es fallen zusätzliche Prüfungsgebühren für die IHK-Saarland an. Der Lehrgang findet im Bereich der BQ in Kooperation mit unserem Partner TEUTLOFF Technische Akademie gGmbH statt.
