Nutzen
Leben im Ausnahmezustand! Leben mit „Plan B“!
Was passiert mit der gesamten Familie, wenn ein Kind ein Defizit hat? Wie verändert sich die komplette Situation der Familie? Ob das Kind mit einem Defizit auf die Welt kommt oder ein Defizit im Laufe seines Lebens erwirbt - immer ist die ganze Familie sowie das soziale Umfeld des Kindes involviert. Was verändert sich? Wie können Familienmitglieder in der neuen Situation ankommen, sich einbringen und umstellen, aber sich selbst nicht vergessen.
In dieser Fortbildung werden Möglichkeiten und Strategien einer empathischen und ressourcenfördernden Begleitung des Kindes mit Defizit erarbeitet und gefestigt. Im Rahmen dieser Fortbildung werden Inhalte aus der Gestalttherapie vermittelt. Diese Form der Therapie ist mit ihrem humanistischen und erlebnisorientierten Ansatz die Basis, um die Wahrnehmung zu fördern und Blockaden zu lösen.
Unsere Fortbildung vermittelt konkrete „Werkzeuge“, die eingesetzt werden können, um die Familie wertschätzend einzubeziehen. Der Erfahrungsaustausch der Teilnehmenden untereinander findet durch die Begrenzung der Teilnehmerzahl (10 Personen) in geschützter Runde statt. Die Erarbeitung neuer Konzepte aus der Gestalttherapie können im Nachgang leicht im Alltag zu Hause Anwendung und Einsatz finden.
Zielgruppe
Eltern, Großeltern, Pflegepersonen, pädagogische Mitarbeiter aus Einrichtungen der Pädiatrie, Ehrenamtler und interessierte Menschen.
Inhalt
- Familienentwicklung: Wie verändert sich die Familiensituation mit einem eingeschränkten Kind?
- Anregungen für eine fördernde Begleitung des Kindes
- Tagesstrukturen vorleben und vorgeben
- Gestalttherapie: Was ist das? Wo ist diese angebracht?
- Wie ich mich abgrenze, ohne die Familie auszugrenzen
- Resilienz: Sich selbst ohne schlechtes Gewissen in den Mittelpunkt stellen
Abschluss
Teilnahmebescheinigung Kolping Bildung Deutschland
Hinweise
Fortbildung, welche durch die Inhaltssammlung sowie die Erfahrungen der Fachdozentin Handlungsmöglichkeiten aufzeigt.
